Teleskop kaufen 2025
Du willst 2025 ein Teleskop kaufen? Großartig, dann bist du hier genau richtig! Die Entscheidung ist getroffen und die Vorfreude groß:
Bald steht ein wundervolles Instrument in deinem Zuhause, das dir die Sterne zum Greifen nah erscheinen lässt.
Damit diese Freude nicht so schnell verpufft wie ein Feuerwerk in der Nacht, lohnt es sich, sich vor dem Kauf gründlich zu informieren.
Der Markt bietet eine enorme Auswahl an Teleskopen - nicht nur in Form und Farbe, sondern vor allem in Qualität und Funktionsweise. Und genau das macht die Wahl alles andere als leicht.
Ich beschäftige mich seit über einem Jahrzehnt mit unterschiedlichsten Teleskopen und weiß genau, worauf es ankommt.
Dieses Wissen möchte ich dir in diesem Artikel möglichst kompakt und verständlich weitergeben, damit dein Einstieg in dieses faszinierende Hobby ein voller Erfolg wird. Und glaub mir - es lohnt sich!

Teleskop für Anfänger oder Fortgeschrittene - welches passt zu dir?
Diese Frage ist, wie schon angedeutet, nicht so leicht zu beantworten und hängt von mehreren Faktoren ab:
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Was will ich beobachten? ("Den Himmel" ist leider zu allgemein.)
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Wie ist meine Wohnsituation?
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Bin ich Anfänger oder Fortgeschrittener?
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Will ich eine automatische Nachführung? (für besonderen Komfort und/oder Astrofotografie)
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Wie groß ist mein Budget?
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Brauche ich ein GoTo- oder Smart-Teleskop?
Inhaltsverzeichnis
Hier wird schon der erste Grundstein für den erfolgreichen Kauf eines passenden Teleskops gelegt. Denn ganz oberflächlich zusammengefasst, unterscheidet man zwischen Planeten-Teleskopen, Deep-Sky-Teleskopen (für die Beobachtung von Galaxien und Nebel), sowie Allround-Teleskopen, welche einen guten Kompromiss aus beiden Welten bieten sollen. "Planeten-Teleskop" oder auch "Deep-Sky-Teleskop" sind natürlich keine Fachbegriffe, sondern hier wird nur grob auf die jeweilige Spezialität dieser Instrumente angespielt . Grundsätzlich unterscheidet man nämlich zwischen Linsenteleskopen (Refraktoren) und Spiegelteleskopen (Reflektoren). Linsenteleskope eignen sich aufgrund ihrer Bauweise ausgezeichnet für die Beobachtung von Planeten, unserem Mond und auch für Naturbeobachtungen auf der Erde. Spiegelteleskope hingegen spielen ihre Stärke bei der Beobachtung von lichtschwächeren Objekten im Weltall aus, wie zum Beispiel Galaxien, planetarische Nebel oder Sternhaufen. Das liegt vor allem daran, dass Spiegelteleskope mit großer Öffnung wesentlich günstiger sind als vergleichbare Linsenteleskope. Und je größer die Öffnung des Teleskops (also je mehr Licht gesammelt werden kann), desto mehr Objekte werden am Himmel sichtbar. Falls du mehr über den Unterschied von Spiegel- und Linsenteleskopen erfahren willst, findest du hier einen ausführlicheren Vergleich!
Wir können festhalten: Spiegelteleskope mit großer Öffnung sind ideal für die Beobachtung von lichtschwachen Galaxien, Sternhaufen und planetarischen Nebeln. Linsenteleskope hingegen zeigen ihre Stärken beim Mond, bei Planeten und auch bei Naturbeobachtungen auf der Erde. Doch bevor du dein Teleskop kaufst, solltest du dir auch unbedingt überlegen, wie deine Wohnsituation aussieht.
Planst du eine feste Beobachtungsstation im Garten oder auf dem Balkon? Dann kann auch ein größeres Gerät sinnvoll sein.
Wohnst du jedoch in einer Stadtwohnung, ohne direkten Zugang zum Himmel, oder möchtest du regelmäßig zu dunklen Orten fahren? Dann ist ein leicht transportierbares Teleskop beim Kauf ein ganz zentraler Faktor.
Denn das beste Teleskop bringt dir nichts, wenn es so schwer ist, dass du es kaum verwendest.
Vielleicht ist ein kompaktes Linsenteleskop für Einsteiger in dem Fall die bessere Wahl.
Das Skywatcher AC 90/900 AZ-3 ist ein tolles Teleskop. Es ist eigentlich alles, was man sich als Anfänger in der Welt der Astronomie wünschen kann. Denn abgesehen von seiner kinderleichten Bedienung und dem moderaten Gewicht von weniger als 12kg, ermöglicht es vielerlei Einsatzmöglichkeiten. Ein besonderer Anblick in diesem Teleskop ist der Mond, doch auch die optisch imposantesten Planeten in unserem Sonnensystem (Jupiter, Saturn, Mars, Venus) sind hier schon deutlich zu erkennen. Wer das volle Potential dieses Instruments ausschöpfen will, kann es auch gerne für Naturbeobachtungen nutzen. Dafür eignet es sich aufgrund seiner Bauart nämlich ebenfalls sehr gut. Geht man konkret auf die optischen und mechanischen Besonderheiten des Fernrohrs ein, so lassen sich eine Öffnung von 90 Millimeter und eine Brennweite von 900 Millimeter feststellen. Daraus ergibt sich eine maximal 180-fache, sinnvolle Vergrößerung, sowie ein Öffnungsverhältnis von f/10, was ebenfalls eine optimale Planetenbeobachtung gewährt. Die azimutale Montierung des Teleskops (AZ-3) ist stabil genug, um komfortabel beobachten zu können. Ich selbst besitze neben einem größeren Teleskop auch dieses hier, da es für die einfache und schnelle Beobachtung konzipiert ist, ohne sich lang auf den Aufbau und die Ausrichtung kümmern zu müssen.
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Das Omegon AC 70/700 AZ-2 ist die kompaktere Version des Skywatcher 90/900 AZ-3 und eignet sich hervorragend für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren. Mit einem Gesamtgewicht von nur 4 kg ist es deutlich leichter und somit ideal für junge Entdecker. Die einfache Handhabung ermöglicht einen unkomplizierten Einstieg in die Astronomie. Zwar kann die Leistung und Qualität nicht mit dem Skywatcher 90/900 AZ-3 mithalten, doch für die ersten Schritte in die Welt der Sterne ist es allemal ausreichend. Der Mond zeigt sich schon in beeindruckenden Details, und bei guten Bedingungen lassen sich auch manche Planeten entdecken. Dank seiner kompakten Bauweise ist das Teleskop ein idealer Begleiter für Ausflüge – sowohl nachts, als auch tagsüber. Denn Naturbeobachtungen sind hier ebenso möglich und werden sogar empfohlen, da bei Tageslicht der Umgang mit einem Teleskop sehr gut geübt werden kann. Mit einer Öffnung von 70 Millimetern kann das Fernrohr bereits 100 mal so viel Licht sammeln wie das menschliche Auge und eine maximal 140-fache, sinnvolle Vergrößerung lässt schon einige Details erkennen.
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Diese Frage ist für viele schnell beantwortet - und doch lohnt es sich, kurz genauer hinzuschauen. Denn Anfänger und Fortgeschrittene haben ganz unterschiedliche Ansprüche, wenn es um den Kauf eines Teleskops geht. Ein besonders wichtiger Punkt dabei ist die Montierung - also der Unterbau, auf dem das Teleskop sitzt. Zwar kann man sich mit etwas Übung auch an eine parallaktische (äquatoriale) Montierung gewöhnen, doch gerade für den Einstieg sind azimutale Montierungen oder sogenannte Dobson-Montierungen (Rockerboxen) deutlich benutzerfreundlicher. Warum? Weil man hier ohne komplizierte Ausrichtung einfach drauflos beobachten kann. Die Steuerung ist intuitiv: rechts, links, hoch, runter - wie man es von einem klassischen Fernrohr kennt. Azimutale Montierungen sind vor allem bei kleineren Einsteiger-Teleskopen der Standard. Dobson-Montierungen hingegen gehören zu den sogenannten Dobson-Teleskopen - einer besonderen Bauweise für Newton-Spiegelteleskope. Optisch sehen sie nicht aus wie ein "typisches Teleskop", sondern bestehen aus nur zwei Komponenten: einer Rockerbox (die Basis) und einem großen Newton-Spiegelrohr, das darin gelagert wird. Die Vorteile: kein langwieriger Aufbau, einfache Bedienung und große Leistung für vergleichsweise wenig Geld. Diese Kombination macht Dobsons zu einem der beliebtesten Teleskope für Einsteiger - und auch viele Fortgeschrittene nutzen sie mit Begeisterung.
Wer ein leistungsstarkes Teleskop kaufen möchte, das bei der Beobachtung von Himmelsobjekten nahezu keine Grenzen kennt, sollte jetzt besonders aufmerksam sein. Das Omegon Dobson Advanced X N 203/1200 ist ein echter Allrounder der Oberklasse: Es verbindet einfachen Aufbau, intuitive Bedienung und enorme Leistung mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Für unter 500€ erhält man ein Teleskop, mit dem das Beobachten von Mond, Planeten, Sternhaufen, Nebeln und Galaxien nicht nur möglich ist - sondern auch richtig Spaß macht. Zum Vergleich: Ähnliche Newton-Teleskope mit parallaktischer Montierung kosten häufig über 800€. Diese bieten zwar andere Möglichkeiten, vor allem für die Fotografie, doch wenn es um den reinen Beobachtungskomfort geht, ist ein Dobson-Teleskop oft die bessere Wahl. Aber: Wie bei jeder Teleskop-Bauart gibt es auch hier Einschränkungen, über die man sich vor dem Kauf bewusst sein sollte. Mit einem Gesamtgewicht von rund 20kg ist das Gerät kein Leichtgewicht. Wer also viele Stufen überwinden oder regelmäßig zum Beobachtungsplatz wandern möchte, sollte das berücksichtigen. Auch für die fortgeschrittene Astrofotografie ist dieses Modell nicht ausgelegt. Schnappschüsse vom Mond oder den Planeten durch das Okular (z.B. mit dem Smartphone) sind zwar möglich - aber wer mit professionellen Nachführkameras und Langzeitbelichtungen arbeiten möchte, kommt um eine parallaktische Montierung nicht herum.
Kurz zusammengefasst:
Das Omegon Dobson ist die ideale Wahl, wenn ...
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...ein Garten oder eine Terrasse mit freiem Himmelsblick zur Verfügung steht
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... alternativ ein Transport mit dem Auto möglich ist
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... die fortgeschrittene Astrofotografie aktuell keine Rolle spielt
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Die Frage nach dem Preis eines guten Teleskops lässt sich nicht pauschal beantworten - denn es hängt stark davon ab, was man damit erreichen will und wie ernsthaft man sich für die Astronomie interessiert. Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob das Hobby wirklich zu dir passt, wirst du wahrscheinlich auch nicht sofort viele Hundert Euro investieren wollen - und das ist völlig verständlich. Warum viel Geld ausgeben, wenn das Gerät später womöglich nur im Keller verstaubt? Hast du jedoch schon einmal durch ein Teleskop geblickt und echte Begeisterung gespürt, wirst du vermutlich bereit sein, mehr zu investieren, um ein hochwertiges Teleskop zu kaufen, das langlebig ist und Freude bereitet. Ein gutes Teleskop zeichnet sich nicht nur durch bessere Optik aus, sondern vor allem durch Stabilität und Bedienkomfort. Gerade die Montierung ist entscheidend: Bei günstigen Einsteigersets ist der Tubus oft zu schwer für die Montierung, was zu einem wackeligen, frustrierenden Bild führt. Selbst kleinste Berührungen lassen das Bild zittern - und das kann die Beobachtungsfreude schnell trüben.
Teleskope für Jugendliche & Erwachsene
Kauft man ein Teleskop für einen Jugendlichen oder Erwachsenen, sind die Ansprüche deutlich höher. Einerseits, weil die Faszination für den Mond alleine meist nicht lange reicht - früher oder später möchte man auch Planeten, Galaxien und Nebel entdecken. Dafür braucht es eine größere Öffnung und ein entsprechend leistungsfähiges Teleskop. Andererseits ist der Komfort beim Beobachten ein wichtiger Faktor - und dafür braucht es vor allem eines: eine stabile Montierung. Diese kostet mehr - aber sie ist die Grundlage für ein ruckelfreies Bild und echte Freude am Beobachten. Gute Teleskope für Jugendliche oder Erwachsene beginnen ab etwa 300-500€, leistungsstärkere Modelle können aber auch deutlich teurer werden - je nach Wunsch und Einsatzbereich.
Teleskope für Kinder
Bei Kindern geht es vor allem um das erste Kennenlernen der Astronomie - das Ausprobieren steht im Vordergrund, nicht die perfekte Bildqualität. Die Geräte sollten robust, leicht und intuitiv bedienbar sein. Die Ungewissheit, ob das Interesse langfristig bleibt, spielt bei der Preisentscheidung ebenfalls eine Rolle. Deshalb ist es sinnvoll, hier kleiner zu starten: Gute Einsteiger-Fernrohre für Kinder gibt es bereits ab 100-200€, die sich für erste Mond- und Naturbeobachtungen gut eignen.
Das Skywatcher N 150/750 Explorer ist ein großartiges Teleskop für ambitionierte Einsteiger und alle, die sich für Astrofotografie interessieren. Im Vergleich zu den bisher vorgestellten Modellen unterscheidet es sich vor allem durch die parallaktische Montierung (EQ3) - ein wichtiges Merkmal für alle, die sich intensiver mit dem Himmel beschäftigen wollen. Die Besonderheit dieser Montierung liegt darin, dass man - bei korrekter Ausrichtung - nur in einer Achse nachführen muss, um ein Objekt im Gesichtsfeld zu halten. Bei einer azimutalen Montierung hingegen müssten zwei Achsen gleichzeitig nachjustiert werden. Klingt nach einem kleinen Detail - ist aber bei längeren Beobachtungen und insbesondere bei Langzeitbelichtungen in der Astrofotografie von zentraler Bedeutung. Die EQ-3 Montierung gleicht nämlich die Erdrotation mechanisch aus, was für alle ernstzunehmenden Astrofotografie-Versuche unumgänglich ist. Natürlich bringt dieser Aufbau auch ein paar Herausforderungen mit sich:
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Die Montierung muss vor jeder Nutzung präzise ausgerichtet werden
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Der Aufbau dauert mit Übung ca. 10-15 Minuten
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Wer sein Teleskop fix im Garten oder auf dem Balkon stehen lassen kann, muss das nur einmal machen
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Wer es jedes Mal neu aufbaut, wiederholt den Prozess bei jeder Beobachtung
Ein weiteres Detail: Die EQ3-Montierung allein wiegt ca. 13kg, also mehr als das komplette Skywatcher 90/900 AZ-3. Das macht sie weniger transportabel, aber dafür deutlich stabiler und Astrofotografie-tauglich. Was die Leistung betrifft: Der 150-mm-Spiegel sammelt etwa 460-mal so viel Licht wie das menschliche Auge. Damit lassen sich bereits zahlreiche Deep-Sky-Objekte beobachten - darunter der Ringnebel, Kugelsternhaufen und sogar die Andromedagalaxie. Ich spreche aus Erfahrung: Nach dem Skywatcher 90/900 AZ-3 war dieses Gerät mein zweites Teleskop, und es hat mir extrem viel Freude bereitet. Der Umstieg auf die parallaktische Montierung war zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, doch nach kurzer Zeit wusste ich die Vorteile zu schätzen - besonders, wenn man sich mit der Astrofotografie beschäftigen möchte. Der Leistungssprung von einer 90-mm-Linse auf einen 150-mm-Spiegel ist enorm - das sieht man nicht nur an der Menge an sichtbaren Sternen. Dieses Modell ist in zwei Ausführungen erhältlich:
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Mit Motor (ideal für Astrofotografie)
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Ohne Motor (nachrüstbar)
Wer direkt mit der Astrofotografie loslegen will, sollte sich die motorisierte Version zulegen. Unentschlossene können beruhigt sein: Das EQ3-Motor-Set kann auch später problemlos nachgerüstet werden.
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Eine der spannendsten Fragen der Hobby-Astronomie, wie ich finde! Bevor ich näher darauf eingehe, gibt's eine kurze Erklärung zu den Begriffen. Ein GoTo-Teleskop ist sozusagen ein halbautomatisches Teleskop, welches mit einem Motor und einer Fernbedienung ausgestattet ist. Cool. Als Kind war es immer mein Traum, so etwas zu besitzen (und ja, dieser Traum ist 10 Jahre später in Erfüllung gegangen! :-)). Warum ist es mit einem Motor und einer Fernbedienung dann nur halbautomatisch? Weil die Ausrichtung und das aufwendige Foto-Setup immer noch der Mensch selbst übernehmen muss. Bei Smart-Teleskopen, welche erst seit wenigen Jahren auf dem Markt sind, wird so gut wie alles von einer Software übernommen. Heißt: Das meist kleine und transportable Teleskop wird aufgestellt, hochgefahren und über das Smartphone/Tablet bedient, inklusive Livestream der beobachteten Objekte. Sowohl Mond und Planeten, als auch Deep-Sky Objekte stellen kein Problem dar. Was ist jetzt deren Nachteil? Naja, ganz ehrlich, eigentlich nichts. Die Preise sind aufgrund wachsender Konkurrenz in den letzten Jahren stark gefallen, von den ersten Modellen mit einem knapp 4000€ Preisschild, zu nicht mal 800€ für ein ebenfalls sehr leistungsstarkes Gerät.
Trotz sehr überzeugender Argumente gibt es weiterhin Gründe für ein Nicht-Smart-Teleskop. Erstens, man "erarbeitet" sich kein Astrofoto, sondern lässt sich bedienen. Das ist zwar an sich nichts Schlechtes, trotzdem kann es vielleicht den Spaß an der Sache nehmen. Denn wenn man viele Stunden in der Kälte unter einem klaren, sternbedeckten Himmel verbringt, ist die Freude unbeschreiblich, wenn daraus auch schöne Fotos resultieren. Oder anders formuliert: Je mehr man leidet, desto größer ist später die Freude. Zweitens wird einem viel Freiheit genommen, da alles von selbst passiert. Es gibt so viele Entscheidungen, die man treffen kann, wenn man auf "klassische" Weise beobachtet und fotografiert. Vom Ansteuern des gewünschten Objekts, bis hin zur Komposition der Astrofotos. Das dritte und letzte Argument, welches man (vielleicht) gegen ein Smart-Teleskop bringen kann, ist das reine Beobachten an sich. Der Blick durch ein Okular zeichnet Hobby-Astronomen schon seit so vielen Jahrzehnten aus. Was bleibt noch übrig, wenn nicht das?
Kurze Zusammenfassung:
Wenn du vor allem visuell beobachten willst und keine Lust hast, viel zusätzliches Geld auszugeben, ist ein klassisches Teleskop ohne Motor völlig ausreichend. Wenn du erleben möchtest, wie dein Teleskop per Knopfdruck einen Himmelskörper ansteuert - oder in die Astrofotografie einsteigen willst, ist ein GoTo-Modell ideal. Und wenn du möglichst bequem und modern beobachten möchtest - mit Livebild-Streaming, App-Steuerung und automatischer Objektwahl - dann ist ein Smart-Teleskop eine echte Revolution.
Das Celestron N 130/650 NexStar hat sich seinen Platz in diesem Vergleich absolut verdient.
Es kombiniert moderne Technik mit starker Leistung, schnellen & einfachen Aufbau, sowie einem federleichten Gewicht (8,2kg).
Dank einer Öffnung von 130 Millimeter, was dem 350-fachen Lichtsammelvermögen des menschlichen Auges entspricht, werden schon viele Deep-Sky Objekte sichtbar und auch der Mond und einige Planeten sind hier wunderbar beobachtbar.
Ein besonderes Highlight dieses Teleskops ist die GoTo-Montierung, welche den Komfort der Beobachtung ungemein erhöht.
Einmal ausgerichtet, kann aus einem Katalog von 40.000 Himmelskörpern gewählt werden.
Hat man das Objekt der Begierde über die Fernbedienung ausgewählt, so wird dieses automatisch angesteuert und so lange, wie die Beobachtung dauern soll, im Gesichtsfeld gehalten. Eine Nachführung per Hand ist also nicht nötig, selbst wenn man das Teleskop stundenlang arbeiten lässt. Auch der Einstieg in die Astrofotografie ist mit dem Celestron NexStar durchaus möglich, wenn auch mit Einschränkungen, da es sich hier um eine azimutale Montierung handelt.
Diese kann zwar, in Kombination mit dem GoTo-System, bis zu einem gewissen grad genau nachführen, ist für Langzeitbelichtungen aber nicht präzise genug. Wer also ein Teleskop kaufen möchte, mit der klaren Absicht, tiefer in die komplexe Astrofotografie einzutauchen, sollte zu einem GoTo-Teleskop mit äquatorialer Montierung greifen.
Trotzdem ist das Celstron NexStar eine hervorragende Wahl für Einsteiger, da es visuell, als auch fotografisch, unglaublich viel zu entdecken gibt.
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Das ZWO Seestar S50 ist der krönende Abschluss dieses Vergleichs. Es ist klein, leicht und enorm stark. Um in den Genuss farbenprächtiger Fotos von Sternhaufen, Nebel und Galaxien zu kommen, muss das Teleskop lediglich aufgestellt und per Knopfdruck gestartet werden. Auf dem Smartphone/Tablet wird die Einrichtung vorgenommen, danach wird das Livebild direkt am jeweiligen Bildschirm übertragen. Jetzt heißt es zurücklehnen und genießen! Dank der kompakten Größe und einem Gewicht von 3kg (!) macht es keinen Unterschied, ob das Teleskop im Garten vor der Haustür oder auf einer nächtlichen Wanderung in den Bergen zum Einsatz kommt. Ob Mond, Planeten oder Deep-Sky - alles ist grundsätzlich möglich. Ich empfehle es aber hauptsächlich für die Aufnahme von ausgedehnten Sternhaufen, Nebel und Galaxien, da aufgrund der geringen Brennweite von 250 Millimeter der Mond und vor allem die Planeten wahrscheinlich eher klein erscheinen werden, bzw. bei Vergrößerung die Bildqualität darunter leiden wird. Wer einen Eindruck von dem bekommen will, was dieses Teleskop zu bieten hat, findet auf dessen Produktseite einige beeindruckende Beispielfotos -
es wird sich lohnen! ;-)
Hier gehts zum ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50 auf Astroshop.de*!
Der Kauf eines Teleskops ist keine leichte Entscheidung - aber eine, die sich lohnen kann wie kaum eine andere. Denn mit dem richtigen Instrument öffnet sich dir ein Universum voller Eindrücke, Fragen und Erkenntnisse. Wichtig ist:
Es gibt nicht das perfekte Teleskop - sondern das Passende für dich.
Wer nur einmal gemütlich den Mond beobachten möchte, braucht etwas anderes als jemand, der Deep-Sky-Fotografie mit Langzeitbelichtung plant. Deshalb ist der wichtigste Schritt vor dem Kauf:
Wissen, was du willst - und was du brauchst.
Hier noch einmal ein kurzer Überblick:
Modell | Empfohlen für | Naturbeobachtungen | Mond/Planeten | Deep-Sky | Astrofotografie | Budget | Manual sort |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Omegon AC 70/700 AZ-2 | Kinder | Yes | Yes | No | Nein | 100-200€ | 2g |
Skywatcher AC 90/900 AZ-3 | Kinder/Einsteiger | Yes | Yes | No | Nein | 200-300€ | 2o |
Omegon Dobson 203/1200 | Kinder/Einsteiger/Fortgeschrittene | Yes | Yes | Yes | Nein | 400-500€ | 2q |
Skywatcher N 150/750 EQ3 | Einsteiger/Fortgeschrittene | No | Yes | Yes | Gut geeignet | ~600€ | 2s |
Celestron N 130/650 GoTo | Einsteiger/Fortgeschrittene | No | Yes | Yes | Möglich | ~800€ | 2sg |
ZWO AP 50/250 | Einsteiger | No | Yes | Yes | Gut geeignet | 700-800€ | 3 |
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